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Telefonanlage

Zu Beginn waren Telefonanlagen so groß und klobig, dass diese meist im Keller fest mit dem Gebäude verschraubt waren.

Hier ein Beispiel einer kleinen Telefonanlage, Wandmontage.

telefonanlage_keller.png

Telefonanlagen waren getrennt von Netzwerkinfrastruktur. 

Heutige Telefonanlagen nutzen die Netzwerkinfrastruktur und sind daher Teil der IT.

Im Konzern oder besser das Facility Management denkt noch in diesem Schema, was bedeutet, anstatt die IT damit zu beauftragen, kümmert sich das FM darum und stellt nachher nur Forderungen an die IT, rücksichtslos, ob das Gut oder Schlecht für die Infrastruktur und die Geräte ist.

Das Ergebnis dieser Aktion war und ist bis heute.

Einen Punkt in der Firma erreicht man immer, die Telefonzentrale und das nur deshalb, weil die meisten Mitarbeiter auf DND (Do not disturb - nicht stören) oder nicht eingebucht sind. Rufnummernänderungen werden extra verrechnet und die Telefonanlage wird nicht von der IT betrieben, sondern von einer externen Firma. Selbst 1 Jahr nach der Einführung werden Störung oder Probleme immer noch an die IT gemeldet, obwohl diese keine Verantwortung oder Wirkungsmöglichkeit hat, da der Vertrag zwischen Konzern und Dienstleister und nicht IT und Dienstleister gemacht wurde.

Weiters wurde von einem bestehenden günstigen auf einen teueen Vertrag umgewechselt. Damit es sich richtig auszahlt, wurde auch die gesamte Mobiltelefonie dorthin transferiert, was die Funktionen massiv eingeschränkt hat. Im Grunde werden Telefondauer und Nutzung getrackt. 

Besonderes Zuckerl ist die TelefonApp, welche den Namen "MobilesFestnetz" trägt und beim Computer im Leerlauf knapp 1 GB Ram verbraucht.